Entzug der Benutzungsbewilligung

Bei (wiederholten) Verstößen gegen die Betriebs- und Benutzungsordnung bzw. die „Ergänzenden Richtlinien betreffend das TUGnet“ wird dem Benutzer die Benutzungsbewilligung entzogen.

  • Im Falle eines internen Rechners durch Sperre dieses Rechners, bis das Problem behoben ist (der EDV-Beauftragte wird informiert, im Wiederholungsfall auch die Leitung der Organisationseinheit und im Falle rechtlich relevanter Vorfälle auch die Rechtsabteilung)
  • Im Falle eines externen Zugangs beim n.ten Verstoß ausnahmslos durch Sperre des Zugangsaccounts auf die Dauer von 2n-1 Wochen.
    Eine Sperre wird nicht automatisch aufgehoben, der gesperrte Benutzer muß sich nach Ablauf der Sperrfrist (s. o.) und Beseitigung des Sperrgrundes an den IT-Support wenden!
    Die Sperre wird auch verhängt wenn der Verstoß gegen die BBO unabsichtlich geschieht.
    Mailanfragen vor Ende der Sperrfrist erhöhen i. Allg. die Sperrdauer um jeweils 1 Tag

Erläuterungen zu Sperrgründen

Ein viren- oder wurmverseuchter Rechner stellt einen Verstoß gegen §3 und §4 der „Ergänzende Richtlinien betreffend das TUGnet“ dar.

Falsch konfigurierter Postausgangsserver / SMTP-Wurm:
Wenn wir feststellen, daß ein Rechner immer wieder versucht E-Mails direkt (also nicht über unseren SMTP-Server) zu versenden, dann müssen wir davon ausgehen, daß dieser Rechner entweder falsch konfiguriert oder aber mit „Malware“ infiziert ist. Der zugeordnete Account wird bis zur Klärung des Malware-Verdachts gesperrt.

Das Anbieten urheberrechtlich geschützter Daten verstößt gegen §3.

Anmerkung:
Viele Benutzer von sogenannten Filesharing-Programmen (P2P) bemerken nicht, daß sie die heruntergeladenen Daten gleichzeitig und illegal auch zum Download anbieten - da dagegen fast täglich die Rechteinhaber oder deren rechtliche Vertretungen Einspruch erhoben haben und das eine Beeinträchtigungen für andere Benutzer (z. B. durch extreme Bandbreitenverschwendung etwa im WLAN) darstellt, wurde P2P-Datentransfer mittels IPS unterbunden